Archiv für Januar 2015

Städtisch gewollte Naziübergriffe bei Verrückten – Demo

Polizeiübergriff auf einen Gegendemonstrant

Bild: Polizeiübergriff auf einen Gegendemonstrant, c Holger John

Am 24.1. riefen Verschwörungstheoretiker um Konstantin Stößel (Hauptorganisator der Montagswahnmachen) zur PEGADA – Demo auf. Etwa 600 – 700 Menschen folgten diesem Aufruf, unter ihnen Hooligans von HoGeSa und regionale Nazis aus der NPD.
Schon auf dem Bahnhofsvorplatz konnte man nicht mehr erkennen, wer zu welcher Veranstaltung gehörte. Hier hätte der Ordnugsbehörde und der Erfurter Polizei auffallen können, dass ihre Planungen irgendwie nicht klappen werden. Aber in Erfurt, als thüringisches Dresden, ist halt jede Demo willkommen außer Demos, die Antisemiten, rechten Hools und Nazis klare Kante zeigen. Ein Teil des Problems sitzt in der Erfurter Ordnungsbehörde und hat so gar keine Ahnung vom Versammlungsrecht und was man da so machen könnte. Dazu kommen wir aber später, welche Arbeitsstelle für die betreffende Person besser geeignet wäre.

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Islamophobe Bewegungen jetzt wohl auch in Erfurt aktiv

Face

Am 15.03.2015 will ein HOGESA-Ableger in Erfurt aufmarschieren, die AKE hat dazu bereits eine Pressemitteilung veröffentlicht. Zudem will sich am 24.01.2015 um 14 Uhr auch noch eine ‚neue‘ Bewegung auf die Straße trauen. Und die nennt sich PEGADA.

Was erstmal stark nach der rassistischen und islamophoben PEGIDA-Bewegung klingen mag, entpuppt sich aber als Überraschung. Und das nicht im positiven Sinne. Ihr Slogan:
Die PEGADA ruft zum EnDgAmE.

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Veranstaltung: Flucht aus Kobané

Kobane_flyer

Im September haben die Schergen des Islamischen Staates (IS) mit einer Großoffensive die kurdische Stadt Kobanê angegriffen. Kobanê gehört zum Gebiet Rojava (Westkurdistan/Syrien). In Rojava finden seit zwei Jahren den Aufbau von basisdemokratischen Strukturen, bei denen alle ethnischen, religiösen und politischen Gruppen gleichberechtigt sind, statt. Für den IS sind solche Strukturen Gottesbeleidigung und müssen, ihrer Ansicht nach ausgerottet werden. Seit dem Vormarsch des IS im Irak und der Eroberung von schweren militärischen Geräten war es den (durchgedrehten) Dschihadisten möglich, Kobanê anzugreifen. Seit diesem Vorstoß sind grausame Massaker an der Zivil- Bevölkerung an der Tagesordnung. Abgeschlachtete Kinder, versklavte Frauen (vor allem Jesidinnen), Massenexekutionen von Männern.
Seit dem September 2014, gibt es aber auch hartnäckigen Widerstand von Kämpfer*innen der YPG (Volksvertei- digungseinheiten) und der YPJ (Frauenverteidigungs- einheiten) in Kobanê. Durch ihren Widerstand ist Kobanê zum Beispiel Vorbild geworden, den Vortstoß des IS aufzuhalten.
Über die Situation in Kobanê berichtet ein Flüchtling aus Kobanê.
Übersetzt wird von Ercan Ayboga (Kulturverein Mesopotamien).

Datum: 15. Januar 2015
Uhrzeit: 18:00 Uhr
Ort: Uni Erfurt // Raum wird ausgeschildert